Ungewöhnliche Ablöse: DFB zahlt Red Bull Million für Klopp-Freigabe

Der Deutsche Fußball-Bund hat sich die Dienste von Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer gesichert. Der Wechsel vom bisherigen Arbeitgeber Red Bull wird allerdings mit einer unkonventionellen Vereinbarung flankiert. Der Getränkekonzern erhält als Kompensation für die Freigabe des Trainers eine Million Euro.
Darüber hinaus einigten sich die Parteien auf eine besondere Regelung bezüglich Länderspiele in Leipzig. Der RB-Standort wird in Zukunft Austragungsort von drei Länderspielen sein. Diese außergewöhnliche Lösung zeigt, wie bedeutsam die Verpflichtung Klopps für den Verband ist und wie wichtig Red Bull sein wirtschaftliches Mitspracherecht in diesem Deal war.
Die Konstellation verdeutlicht die modernen Verflechtungen zwischen großen Fußballverbänden und internationalen Konzernen, die im Profisport längst zum Standard geworden sind.
Quelle: www.spiegel.de