Völler in der Krise: Rücktrittsgedanken nach WM-Debakel

Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft hat tiefe Narben hinterlassen – auch bei Rudi Völler. Der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes gestand, nach dem Turnier intensiv mit sich selbst gerungen zu haben, ob er seinen Posten weiterhin ausfüllen sollte.
Völler, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft, offenbarte damit, wie nachhaltig das enttäuschende Abschneiden bei der WM auch die Führungsebene erschüttert hatte. Die Gedanken, das Handtuch zu werfen, waren in jenen Tagen nicht unbegründet – schließlich musste sich der einstige Weltmeister-Stürmer schweren Vorwürfen stellen.
Ein entscheidendes Gespräch mit Jürgen Klopp half letztlich dabei, die Krise zu überwinden. Der ehemalige Liverpool-Trainer und neue Bundestrainer führte ein klärendes Diskussion mit Völler, das offensichtlich zur Klärung der Situation beitrug und den DFB-Funktionär wieder in Einklang mit seiner Aufgabe brachte.
Damit scheint vorerst Ruhe eingekehrt zu sein in der deutschen Fußball-Zentrale. Völler wird seinen Weg mit dem Verband fortsetzen und gemeinsam mit Klopp versuchen, die Nationalmannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
Quelle: www.spiegel.de