Bayern-Vorstand kritisiert Bundesliga-Konkurrenz für mangelnde Auslandstouren
Der FC Bayern nutzt die Sommerpause für internationale Reisen und Trainingsmaßnahmen rund um den Globus. Dies unterscheidet die Münchner deutlich von vielen anderen Bundesligisten, die auf solche Unternehmungen verzichten.
Der Marketing-Vorstand des Rekordmeisters äußert sich kritisch zu dieser Zurückhaltung der Konkurrenz. Aus seiner Perspektive handelt es sich hierbei um kurzfristig orientierte Entscheidungen, die erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen haben könnten.
Neben Bayern setzen lediglich der Borussia Dortmund und RB Leipzig auf umfangreiche Auslandstourneen während der Sommer-Vorbereitung. Mit diesem Engagement positionieren sich die drei Clubs anders als der Großteil der restlichen Liga.
Der Bayern-Funktionär warnt nachdrücklich vor den finanziellen Auswirkungen dieser Sparmaßnahmen bei anderen Vereinen. Wer auf internationale Präsenz und die damit verbundenen Einnahmequellen verzichte, könnte mittelfristig erhebliche ökonomische Nachteile erleiden, so die Einschätzung aus München.
Quelle: www.n-tv.de