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International

Infantino bläst geplante WM-Investitionen ab

August 1, 2026

Der Fußball-Weltverband Fifa hat Reißaus vor seinen eigenen Reformplänen genommen. Präsident Gianni Infantino kündigte am Dienstag an, dass die umstrittenen Pläne zum Verkauf von Anteilen an den Fußball-Weltmeisterschaften nicht weiter verfolgt werden sollen.

Das Projekt hatte international für erhebliche Widerstände gesorgt. Verbände aus aller Welt sprachen sich gegen die geplante Öffnung der WM für private Investoren aus. Diese massiven Proteste führten letztlich zum Schuldeingeständnis des Fifa-Obersten: Das Vorhaben habe zu unerwünschten Spaltungen innerhalb des Verbandes und der Fußball-Familie geführt, räumte Infantino ein.

Mit der Rücknahme der umstrittenen Initiative versucht der Weltverband, wieder Ruhe in die angespannte Lage zwischen dem Fifa-Management und den nationalen Fußballverbänden zu bringen. Das geplante Geschäftsmodell mit externen Geldgebern ist damit vorerst vom Tisch.

Quelle: www.spiegel.de

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