Infantinos Machtposition wackelt: Zwei Szenarien für den FIFA-Präsidenten

Gianni Infantino, der Schweizer Kopf der Fußball-Weltbehörde, geriet in turbulente Fahrwasser. Obwohl seine Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2027 zunächst als ausgemachte Sache galt, zeichnen sich jetzt mögliche Kratzer in seiner bis dato gefestigten Position ab.
Der Anlass für die plötzlichen Spekulationen liegt in Infantinos ambitioniertem Plan zur Neugestaltung des Weltcup-Formats. Mit seinem Vorhaben zur Beteiligung von Investoren bei den Weltmeisterschaften könnte sich der FIFA-Chef politisch verrechnet haben. Was als visuelle Anpassung an die modernen Gegebenheiten des internationalen Fußballs gedacht war, entwickelt sich zum Zündstoff für innere Machtkämpfe.
In Funktionärszirkeln wird mittlerweile offen darüber diskutiert, wie Infantinos Amtszeit enden könnte. Insider sprechen von verschiedenen denkbaren Ausgängen, die das vorzeitige Ende seiner Herrschaft über die Weltorganisation zur Folge haben könnten. Die einst unerschütterliche Stellung des Schweizers scheint zum ersten Mal seit Jahren ernsthaft gefährdet zu sein.
Ob die Kritik am WM-Investorenmodell ausreicht, um Infantinos Kurs zu ändern oder ob es tatsächlich zu einem Machtwechsel kommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Sicher ist: Die Debatte um die Zukunft der FIFA-Führung ist endgültig eröffnet.
Quelle: www.n-tv.de