Infantino ignoriert Rücktrittsforderungen und reist nach Kolumbien

Der FIFA-Präsident sieht sich derzeit massiver Kritik aus Europa ausgesetzt. Mehrere Verbände, allen voran Norwegen, fordern seinen Rücktritt von seinem Posten. Doch statt auf die wachsenden Vorwürfe zu reagieren, setzt Infantino ein Zeichen der Gelassenheit.
Der italienisch-schweizer Funktionär begab sich nach Kolumbien und besuchte dort das Amtssitz des ultrarechten Präsidenten des südamerikanischen Landes. Mit dieser Reise vermied er zunächst jede Stellungnahme zu den Vorkommnissen und den Forderungen nach seinem Abdritt aus dem höchsten Fußball-Amt.
Die Spannungen zwischen dem FIFA-Boss und den europäischen Fußball-Verbänden verschärfen sich damit weiter. Während die Kritiker in Europa Infantinos Führungsstil infrage stellen, demonstriert er durch seine internationale Präsenz, dass er sich von den Rücktrittsforderungen nicht beeindrucken lässt. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob sich die Kritik weiter zuspitzt oder ob sich die Wogen glätten.
Quelle: www.n-tv.de