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Bundesliga

Kartellamt bekräftigt 50+1-Regel: Deutsche Fußball-Investoren bleiben an der Leine

August 12, 2026

Die 50+1-Regel bleibt eine der Säulen des deutschen Fußballs – das hat das Bundeskartellamt nun bekräftigt. Damit wird Investoren weiterhin untersagt, mehr als 49 Prozent der Stimmrechte bei Bundesliga-Clubs zu kontrollieren. Diese Regelung soll die Eigenständigkeit der Vereine und die Mitsprache der Fans bewahren.

Allerdings mahnt die Kartellbehörde zugleich an, dass die bestehenden Richtlinien konsequenter umgesetzt werden müssen. Die Bundesliga müsse hier deutlich strenger kontrollieren und durchgreifen.

Ein weiterer kritischer Punkt betrifft die zahlreichen Ausnahmeregelungen, die es bereits gibt. Das Kartellamt verlangt von der Liga, diese Sondergenehmigungen deutlich kritischer zu überprüfen und nicht automatisch zu genehmigen. Die bestehenden Schlupflöcher könnten sonst die Wirkung der 50+1-Regel systematisch untergraben.

Mit dieser Stellungnahme wird die Debatte um die Zukunft der Eigentumsstrukturen im deutschen Profi-Fußball erneut befeuert – allerdings ohne dass fundamentale Änderungen anstehen. Die Kantheit zwischen Investorenschutz und Fan-Einfluss bleibt bestehen.

Quelle: www.spiegel.de

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