Ansah unter Druck: Sprinter kämpft gegen drohende Sperre bei der EM

Owen Ansah, Deutschlands schnellster Mann über die kurzen Distanzen, befindet sich in einer äußerst precären Lage. Der Vorwurf wiegt schwer, die mögliche Konsequenz wiegt noch schwerer: Eine Sperre könnte den Ausnahmeathleten zur EM ausgerechnet dann treffen, wenn es um Medaillen geht.
Für Ansah und den deutschen Sprint-Verband entwickelt sich die Situation zur Zerreißprobe. Solange keine großen Erfolge folgen, bleibt das Problem überraschend überschaubar in der öffentlichen Wahrnehmung. Eine Platzierung auf dem Treppchen bei der Europameisterschaft aber würde die gesamte Angelegenheit in ein völlig neues Licht rücken und massive Diskussionen auslösen.
Der 100-Meter-Sprinter versucht unterdessen, sein Augenmerk vollständig auf die anstehenden Wettkämpfe zu konzentrieren. Jede Zehntelsekunde zählt, jeder Wettkampf könnte sich in Ansahs Karriere als entscheidender erweisen als jemals zuvor. Die Anspannung ist spürbar, doch der deutsche Sprint-Hoffnungsträger gibt nicht auf.
Die kommenden Wochen und das EM-Turnier werden zeigen, wie Ansah mit dieser außergewöhnlichen Drucksituation umgeht. Eine historische Leistung könnte zum Segen oder zum Fluch werden – je nachdem, wie sich sein Fall rechtlich entwickelt.
Quelle: www.n-tv.de