Fifa-Chef Infantino unter Druck: US-Kongress prüft Trump-Kontakte

Die Verbindungen zwischen Fifa-Präsident Gianni Infantino und dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump rücken zunehmend in den Fokus der politischen Aufmerksamkeit. Der US-Kongress hat sich nun mit der Angelegenheit befasst und stellt kritische Fragen zu möglichen Absprachen zwischen dem Weltfußball-Verband und der Trump-Administration.
Der demokratische US-Abgeordnete Jamie Raskin hatte sich dabei in den Mittelpunkt der Ermittlungen gestellt. Die Fragestellung der Kongressmitglieder zielt darauf ab, ob die Interaktionen zwischen Infantino und Trump den üblichen diplomatischen und geschäftlichen Standards entsprechen oder ob es zu fragwürdigen Absprachen gekommen ist.
Für eine gründliche Untersuchung dieser Vorwürfe benötigen die Demokraten allerdings zunächst einen politischen Erfolg bei ihren Bemühungen, um die notwendigen Mittel und die Unterstützung für eine umfassende Aufklärung zu sichern. Die bisherigen Erkenntnisse haben somit das Interesse des mächtigsten Parlaments der westlichen Welt geweckt und deuten auf ein viel größeres politisches Interesse hin, als ursprünglich angenommen.
Quelle: www.spiegel.de