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Infantinos Machtposition nach der WM 2026: Wer kann dem Fifa-Boss noch Paroli bieten?

July 19, 2026

Mit dem Ende der Weltmeisterschaft 2026 stellt sich eine zentrale Frage im internationalen Fußball neu: Wie nachhaltig ist die Position des umstrittenen Fifa-Präsidenten Gianni Infantino gefestigt? Trotz der großangelegten Inszenierung des Turniers bleiben Zweifel an seiner Unangreifbarkeit bestehen.

Infantino hat es verstanden, die Weltmeisterschaft in ein Spektakel beispiellosen Ausmaßes zu verwandeln. Die technische und organisatorische Dimension des Turniers unterstreicht seine Fähigkeit, die globale Fußball-Infrastruktur nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Doch gerade dieser Machtapparat birgt auch Ansatzpunkte für potenzielle Gegner.

Die eigentliche Bedrohung für Infantinos Herrschaft könnte vom Platz selbst ausgehen. Nationale Verbände, einflussreiche Spielervertreter und unabhängige Kontrollinstitutionen verfügen über das Potenzial, den Machthaber unter Druck zu setzen. Besonders die sportlichen Akteure – Spieler, Trainer und Funktionäre aus den großen Fußballnationen – könnten sich zu einer Gegenkraft formieren, sollten ihre Interessen mit Infantinos Kurs kollidieren.

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die kritischen Stimmen in der Fußball-Welt ausreichend Kraft entwickeln, um die bisherige Dominanz des Fifa-Chefs zu erschüttern oder ob seine Konsolidierungsstrategie vollständig aufgeht.

Quelle: www.spiegel.de

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