Norwegen scheitert in Miami – Haaland von Hitze gebremst

Das WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England in Miami wird den Beteiligten in erster Linie wegen der extremen Wetterbedingungen in Erinnerung bleiben. Die südflordidische Hitze machte beiden Teams schwer zu schaffen und zeigte ihre Auswirkungen besonders auf Norwegen, das sich letztendlich geschlagen geben musste.
Erling Haaland, sonst als einer der gefährlichsten Stürmer im internationalen Fußball gefürchtet, konnte unter den klimatischen Belastungen nicht in seine gewohnte Form finden und wurde regelrecht aus dem Spiel genommen. Die Bedingungen in Florida erwiesen sich damit als großer Faktor in dieser Auseinandersetzung.
Neben der ungewöhnlichen Herausforderung durch die Witterung ereignete sich auch eine kuriose Episode vor dem Führungstor der Engländer: Ein Kabelvorfall unterbrach kurzzeitig den Spielfluss und sorgte für eine skurrile Szene. Am Ende stand es 1:1, doch die Engländer setzten sich durch und reservierten sich einen Platz im Halbfinale.
Trotz des bitteren Ausscheidens zeigte sich die norwegische Mannschaft würdevoll in ihrer Verabschiedung. Unter widrigen Bedingungen hatten die Skandinavier alles gegeben und mussten sich letztendlich einer englischen Übermannschaft geschlagen geben.
Quelle: www.spiegel.de