Spanien demontiert Frankreich: Kontrolle statt Spektakel entscheidet WM-Klassiker

Spanien hat sich in einem beeindruckenden WM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich durchgesetzt und damit die Favoritenrolle des französischen Teams heftig beschädigt. Das Team von Trainer Luis de la Fuente präsentierte sich dominanter und strukturierter als die bis dahin als Topkandidat geltenden Franzosen.
Das Erfolgsgeheimnis der Iberer lag in der Ballkontrolle. Spanien machte es sich zur Aufgabe, das Spiel durch Positionsarbeit und präzises Passspiel zu lenken. Diese Herangehensweise machte Frankreich nervös und verhinderte, dass die Offensivstärke der Équipe Tricolore richtig zur Geltung kam. Statt wildem Spektakel dominierte Spanien durch intelligentes Kombinieren das Geschehen auf dem Platz.
Als wichtigster Akteur für Spanien entpuppte sich Lamine Yamal. Der Youngster bewies, dass große Namen nicht automatisch entscheidend sind. Yamal überstrahlte die etablierten Superstars beider Teams durch seine Arbeitsleistung und seinen immensen Einsatzwillen. Der junge Spanier entwickelte sich zur Schlüsselfigur der Partie und zeigte, dass Engagement und Intelligenz manchmal mehr wiegen als reine individuelle Klasse.
Das Ergebnis ist eine Neubewertung der Siegchancen für das anstehende Turnier. Während Spanien seine Position als ernsthafter Kandidat gefestigt hat, muss Frankreich seine bisherigen Annahmen überdenken.
Quelle: www.spiegel.de