Trump verteidigt Infantino gegen Entmachtungspläne

Gianni Infantino steht unter zunehmendem Druck, kann sich aber der Unterstützung aus dem Weißen Haus sicher sein. Donald Trump hat sich öffentlich hinter den Fifa-Präsidenten gestellt und kritisierte mögliche Pläne zur Entmachtung des 54-Jährigen als »schrecklichen Fehler«.
Der US-amerikanische Präsident begründete seine Positionierung mit wirtschaftlichen Argumenten. Nach Trumps Auffassung sind die steigenden Einnahmen aus Weltmeisterschaften eng mit der Arbeit Infantinos verknüpft. Ohne den italienisch-schweizer Manager werde es der Fifa nicht gelingen, die Einnahmen aus dem Turnier auf solch hohem Niveau zu halten, betonte Trump.
Das öffentliche Bekenntnis des einflussreichen amerikanischen Politikers kommt für Infantino in einer Phase, in der seine Position innerhalb des Weltfußball-Verbandes angespannt ist. Mit der Unterstützung aus Washington erhält der Fifa-Chef allerdings einen starken Verbündeten im internationalen Geschäftsleben und in der Politik.
Quelle: www.spiegel.de